Industriekaufmann/-frau

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Prüfungsinformationen Industriekauffrau/-kaufmann

Für den Abschluss der Industriekaufleute wird weiterhin eine Zwischenprüfung als Kenntnisprüfung durchgeführt und zum Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfung. Die 90-minütige Zwischenprüfung findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt und deckt die Prüfungsbereiche „Beschaffung und Bevorratung“, „Produkte und Dienstleistungen“ sowie „Kosten- und Leistungsrechnung“ ab.
Die Abschlussprüfung deckt die Prüfungsbereiche „Geschäftsprozesse“ (schriftlich, 180 Minuten), „Kaufmännische Steuerung und Kontrolle“ (schriftlich, 90 Minuten), „Wirtschafts- und Sozialkunde“ (schriftlich, 60 Minuten) sowie „Einsatzgebiet“ (mündlich, maximal 30 Minuten) ab. Die jeweiligen Aufgabensätze bestehen aus gebundenen und ungebundenen Teilaufgaben, d.h. die Antworten müssen teils aus vorgegebenen Antwortmöglichkeiten ausgewählt als auch freischriftlich formuliert werden. Lediglich der Prüfungsbereich „Geschäftsprozesse“ wird ausschließlich in ungebundener Form geprüft.
Vier bis zehn Wochen nach der schriftlichen Prüfung folgt die mündliche Prüfung „Einsatzgebiet“ in Form eines Fachgesprächs mit Präsentation. Präsentation und Fachgespräch sollen nicht länger als 30 Minuten dauern, die Präsentationsdauer sollte dabei zwischen 10 und 15 Minuten betragen. Als Grundlage für das Fachgespräch dient ein höchstens fünfseitiger Report über eine Fachaufgabe in deinem Einsatzgebiet, den du dem Prüfungsausschuss aushändigst. Es muss sich hierbei um eine Fachaufgabe handeln, die du selbständig in deinem Ausbildungsbetrieb durchgeführt hast. In der Präsentation sollst du dann auf Basis deines Reports zeigen, dass du die Sachverhalte, Abläufe und Ergebnisse deiner Fachaufgabe erläutern und darstellen kannst.

Gliederung der Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung gliedert sich in Berufsbildpositionen und Fachaufgaben. Die Berufsbildpositionen „Ausbildungsbetrieb“, „Geschäftsprozesse und Märkte“, „Information, Kommunikation, Arbeitsorganisation“ sowie „Integrative Unternehmensprozesse“ sind durch eine „Fachaufgabe im Einsatzgebiet“ zu ergänzen, die dich auf zukünftige Aufgaben innerhalb des Ausbildungsbetriebes vorbereiten soll. Das Einsatzgebiet wird von deinem Ausbildungsbetrieb festgelegt. In Betracht kommen:

  1. Marketing und Absatz
  2. Beschaffung und Bevorratung
  3. Personalwirtschaft
  4. Leistungserstellung
  5. Leistungsabrechnung
  6. andere Aufgaben, z.B. Produktmanagement, E-Commerce, Qualitätsmanagement, Controlling, Umweltschutzmanagement, Logistik, Organisation, Auslandseinsatz, Kundenprojekte, Bürokommunikation, Informationstechnologie, Facility-Management, Franchising, Supply Chain Management

Berufsbezeichnung / Dauer / Art der Ausbildung

Die Ausbildung zum/-r „Industriekaufmann/-frau“ dauert in der Regel drei Jahre und findet in der Berufsschule als auch im Betrieb statt- es handelt sich also um eine duale Ausbildung.

Schulische Voraussetzungen

Eine offizielle Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung zum/-r Industriekaufmann/-frau besteht nicht, jedoch hast du erfahrungsgemäß mit der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) die besten Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Von besonderer Bedeutung sind gute Noten in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathe.

Kompetenzender Ausbildung

Jeder Beruf erfordert in Abhängigkeit von den zu bewältigenden Aufgaben bestimmte Kompetenzen. Verfügst du über die meisten der gelisteten Kompetenzen, macht dich das zu einem besonders geeigneten Auszubildenden und wird dir die Ausbildung erleichtern.
Zu den förderlichen Kompetenzen angehender Industriekaufleute zählen u. a.:

  • Organisationsfähigkeit
  • Analytische Fähigkeiten
  • Kaufmännisches Denken
  • Flexibilität
  • Verhandlungsgeschick
  • Verantwortungsbewusstsein

Aufgabengebiete / Tätigkeiten

Als Industriekaufmann/-frau übernimmst du mehrheitlich Verwaltungs- und Organisationsaufgaben. Im Folgenden haben wir einige beispielhafte Tätigkeiten für dich aufgeführt:

  • Einkauf von Rohstoffen
  • Angebotsvergleiche
  • Rechnungsprüfungen
  • Reklamationen tätigen
  • Personalauswahl und -einsatz
  • Kontrolle von erfassten Lagerbeständen
  • Führen von Auftragsbüchern
  • Planung von Marketingmaßnahmen
  • Bearbeitung von Kundenanfragen
  • Projektorganisation

Branchen & Vergütung

Industriekaufleute sind vornehmlich in der Industrie, aber auch im Handel angesiedelt. Die Ausbildung kann auch in Handwerksbetrieben absolviert werden.
Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist abhängig von deinem Ausbildungsbetrieb, der zugehörigen Branche und der Region. Sofern dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist, sind auch die Ausbildungsvergütungen tariflich festgelegt.
Im Jahr 2016 erhielten Auszubildende zum/-r Industriekaufmann/-frau durchschnittlich folgende tarifliche Ausbildungsvergütungen:

  1. Ausbildungsjahr: ca. 895 Euro
  2. Ausbildungsjahr: ca. 950 Euro
  3. Ausbildungsjahr: ca. 1.018 Euro

Bei nicht tarifgebundenen Ausbildungsbetrieben kann die Vergütung deutlich von dem Durchschnittswert abweichen.

Verkürzung der Ausbildungszeit

Für diejenigen Auszubildenden, die ihre Ausbildungsdauer verkürzen möchten, gelten bestimmte Voraussetzungen:
Unabhängig von den Leistungen, die während der Ausbildung erbracht werden, kann die ursprüngliche Lehrgangsdauer um bis zu sechs Monate verkürzt werden, sofern du mindestens eine Fachoberschulreife vorweisen kannst. Weist du eine Fachhochschulreife oder eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung vor, lässt sich die Ausbildungsdauer um 12 Monate verkürzen. Gleiches gilt, wenn du vor Beginn der Ausbildung über 21 Jahre alt bist.
Erzielst du sowohl in der betrieblichen Ausbildung als auch in den berufsbezogenen Fächern in der Berufsschule gute Leistungen (Durchschnittsnote < 2,5), kannst du als Auszubildender bei der IHK eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung beantragen und so um weitere 6 Monate verkürzen. Hast du eine Ausbildung begonnen und möchtest diese im selben Beruf fortsetzen, hast du die Möglichkeit, die bisher absolvierte Ausbildungsdauer ebenfalls ganz oder teilweise anrechnen zu lassen. Verschiedene Verkürzungsgründe lassen sich auch kombinieren, solange folgende Mindestausbildungszeiten eingehalten werden:

  • Bei einer Regelausbildung von 42 Monaten beträgt die Mindestausbildungszeit 24 Monate.
  • Bei einer Regelausbildung von 36 Monaten beträgt die Mindestausbildungszeit 18 Monate.
  • Bei einer Regelausbildung von 24 Monaten beträgt die Mindestausbildungszeit 12 Monate.

Ausbildung und dann?

Nach deiner Ausbildung kannst du deine Kenntnisse und Fähigkeiten weiter ausbauen. Die höhere Berufsbildung bietet dir anerkannte Aufstiegsfortbildungen zum/-r Fachwirt/-in oder sogar zum/-r Betriebswirt/-in an. Mit diesem nächsten Schritt auf der Karriereleiter kannst du nicht nur deine Position verbessern, sondern auch dein Gehalt. Sogar die Möglichkeit eines Hochschulstudiums steht dir nach einer Aufstiegsfortbildung zum/-r Fachwirt/-in offen.

Besonderheiten / Weitere Informationen

In der Ausbildung zum/-r Industriekaufmann/-frau hast du die Möglichkeit, „Auslandseinsatz“ als Einsatzgebiet zu wählen. So kannst du je nach Ausbildungsbetrieb z. B. einen Teil deiner Ausbildung im Ausland durchführen und nebenbei auch deine Sprachkenntnisse erweitern..

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